Preusker Bibliothek e.V.
Karl-Preusker-Bücherei
K. B. Preusker
 
  Karl Benjamin Preusker war der Begründer der ersten deutschen Volksbücherei  
 
 

Ausleihtipps im Dezember

Marc-Uwe Kling:
QualityLand

Willkommen in QualityLand, in einer nicht allzu fernen Zukunft: Alles läuft rund - Arbeit, Freizeit und Beziehungen sind von Algorithmen optimiert. Trotzdem beschleicht den Maschinenverschrotter Peter Arbeitsloser immer mehr das Gefühl, dass mit seinem Leben etwas nicht stimmt. Wenn das System wirklich so perfekt ist, warum gibt es dann Drohnen, die an Flugangst leiden, oder Kampfroboter mit posttraumatischer Belastungsstörung? Warum werden die Maschinen immer menschlicher, aber die Menschen immer maschineller?


Claudia Winter:
Die Wolkenfischerin

Charmant und gewitzt hat sich Claire Durant auf der Karriereleiter eines Berliner Gourmet-Magazins ganz nach oben geschummelt. Denn niemand ahnt, dass die Französin weder eine waschechte Pariserin ist noch Kunst studiert hat - bis sie einen Hilferuf aus der Bretagne erhält, wo sie in Wahrheit aufgewachsen ist: Ihre Mutter muss ins Krankenhaus und kann Claires gehörlose Schwester nicht allein lassen. Claire reist in das kleine Dorf am Meer und ahnt noch nicht, dass ihre Gefühlswelt gehörig in Schieflage geraten wird. Denn ihr Freund Nicolas aus gemeinsamen Kindertagen ist längst nicht mehr der schüchterne Junge, der er einmal war, und dann taucht aus heiterem Himmel auch noch ihr Chef auf. Claire muss improvisieren, um ihr Lügengespinst aufrechtzuerhalten - und stiftet ein heilloses Durcheinander in dem sonst so beschaulichen Örtchen Moguériec ...


Ferdinand von Schirach:
Strafe

Was ist Wahrheit? Was ist Wirklichkeit? Wie wurden wir, wer wir sind?
Ferdinand von Schirach beschreibt in dem Buch "Strafe" zwölf Schicksale. Wie schon in den beiden Bänden "Verbrechen" und "Schuld" zeigt er, wie schwer es ist, einem Menschen gerecht zu werden und wie voreilig unsere Begriffe von "gut" und "böse" oft sind.
Ferdinand von Schirach verurteilt nie. In ruhiger, distanzierter Gelassenheit und zugleich voller Empathie erzählt er von Einsamkeit und Fremdheit, von dem Streben nach Glück und dem Scheitern. Seine Geschichten sind Erzählungen über uns selbst.


Paul Reizin:
Wahrscheinlich ist es Liebe

Jen ist traurig. Aiden möchte, dass sie wieder glücklich ist. Klingt nett, aber nicht gerade spektakulär? Dann sollte man hinzufügen, dass Jen eine Frau Mitte dreißig ist, die gerade sitzen gelassen wurde, und Aiden ein hoch entwickeltes Computerprogramm, das gerade von Jen trainiert wird. Nach Aidens Berechnungen fehlt Jen zur Erreichung des optimalen Wohlbefindens einfach nur der richtige Mann. Und da Aiden via Internet Zugang zum Weltmännerpool hat, kann es doch nicht so schwer sein, ein passendes Exemplar mit Jen zusammenzubringen. Wenn sich die menschlichen Probanden bloß nicht so ungeschickt anstellen würden!


Romy Fölck:
Bluthaus

Nach ihrem letzten Fall erholt sich Frida Paulsen in der Elbmarsch, als sie der Hilferuf ihrer alten Freundin Jo erreicht. Vergangene Nacht fand diese in der Marsch die Leiche einer Frau und ist nun überzeugt, dass man sie des Mordes verdächtigt. Kurz darauf verschwindet Jo spurlos. Besorgt begibt sich Frida auf die Suche nach ihrer Freundin. Die Spur führt auf die Halbinsel Holnis zu einem einsam gelegenen Haus, das die Inselbewohner nur das Bluthus nennen. Vor vielen Jahren wurde dort eine Familie grausam hingerichtet - den Täter hat man nie gefunden ...


Christel Dhom:
Großelternglück
Kreative Ideen und Rezepte für die Zeit mit den Enkelkindern

Wenn aus Eltern Großeltern werden, dann beginnt eine Zeit der "Extrafreuden ": die Erziehungsverantwortung wird kleiner, die Gelassenheit dafür umso größer! "Oma zu werden, war für mich ein ganz neues Glücksgefühl ", schreibt Christel Dhom, die als zweifache Mutter, Erzieherin und Förderlehrerin auf viel Erfahrung im Umgang mit Kindern zurückblicken kann. Aus ihrem reichen Schatz an kreativen Ideen und köstlichen Rezepten hat sie für Großeltern - und alle, die es noch werden wollen - eine vielfältige Sammlung für die Zeit mit den Enkeln zusammengestellt.


Herbert Grönemeyer:
Tumult
(CD)

Tumult: Das ist ein privater und ein politischer Zustand, ein Zustand der Angst und der Hoffnung, ein Zustand der Entzweiung und ein Zustand der Liebe. Das Private ist das Politische, und es gibt keine menschliche Politik ohne Liebe:
Auch davon handelt dieses sehr reife und dabei doch sehr jung wirkende Werk. All das ist so einfach. Und zugleich so schwer zu verstehen und zu beschreiben; und noch schwerer ist es, darüber zu singen. Vielleicht ist Herbert Grönemeyer der einzige Sänger in deutscher Sprache, der das wirklich vermag. Was für ein Glück, dass es ihn gibt; und was für ein Glück, dass er uns diese Lieder jetzt schenkt, jetzt, in dieser Sekunde: Sekundenglück. "Es gibt kein Süd / Es gibt kein Nord / Es gibt kein West, kein Osten", singt er ganz am Schluss dieses Albums in dem erhebenden, großen, ergreifenden Lied "Mut": "Es eint der Wunsch nach Heim und Hort / Nach sichrem Halt und Unterstand".


Mark Forster:
Liebe
(CD)

Mit dreizehn brandneuen Songs bereitet der 34-jährige Musiker Mark Forster seinen Fans ein verfrühtes Weihnachtsgeschenk. „Liebe“ heißt sein neuestes Album - das bislang persönlichste - das nicht nur Einblicke in sein Seelenleben bietet, sondern auch nur so vor Optimismus und Positivität strotzt.
Wie etwa in der vorab veröffentlichten Single „Einmal“, die die kostbarsten Momente eines Lebens in den Mittelpunkt rückt, die glücklichen und wunderschönen, wie auch die schmerzhaften und traurigen. Die grundlegende Botschaft seiner Songs bleibt jedoch stets bestehen: Am Ende wird alles gut.


Top 3 im November 2018

die begehrtesten Bücher im Bestand der Karl-Preusker-Bücherei im November 2018

Romy Fölck:
Bluthaus

Gregor Gysi:
Ein Leben ist zu wenig

Heike Stöhr:
Die Fallstricke des Teufels

 
 
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